Beiträge mit Tag ‘Kommunikation’

Coronati 2011: Baugewerbe vergibt Fairness-Preise

27/01/2011, 12.43

Vorbildlicher Einsatz gegen Schwarzarbeit, für energieeffizientes Bauen und seniorengerechtes Wohnen gesucht.

Mit dem Coronati 2011 vergibt das Baugewerbe heuer zum dritten Mal einen Preis für besondere Verdienste um den fairen Wettbewerb und das energieeffiziente Bauen, sowie erstmals für das seniorengerechte Wohnen. Die Bundesinnung Bau würdigt mit dieser Initiative im Rahmen ihres Projektes BAUfair! Persönlichkeiten und Einrichtungen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die sich durch den vorbildlichen Einsatz für korrekte Marktbedingungen, umweltfreundliche Bauweisen und altengerechte Wohnformen auszeichnen.

„Kreative und innovative Ideen und Leistungen auf diesen Gebieten sind dem Baugewerbe ein zentrales Anliegen und verdienen eine entsprechende Würdigung und öffentliche Aufmerksamkeit!“, begründet der Bundesinnungsmeister des Baugewerbes, Ing. Hans-Werner Frömmel, die Initiative der heimischen Baumeister.

Vergeben werden in jeder Kategorie ein Hauptpreis, die Coronati-Trophäe, und je ein Anerkennungspreis. Benannt wurde der Fairnesspreis nach den „quatuor coronati“, den vier Gekrönten, die heute als Schutzpatrone der Bauhütten gelten. Die vier römischen Bauleute starben unter Kaiser Diokletian den Märtyrertod und werden für ihre Standhaftigkeit und Aufrichtigkeit verehrt.

Über die Landesinnungen Bau besteht bis 8. April 2011 die Möglichkeit, je Kategorie einen Kandidaten für ihr Bundesland zu nominieren. Die Preisträger werden von einer Jury aus Politikern, Interessensvertretern, Journalisten und Baufachleuten ermittelt. Das Projekt steht unter dem Ehrenschutz von Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner. Die feierliche Verleihung der Coronati-Preise 2011 findet am 19. Mai in Pörtschach am Wörthersee statt.

Nähere Informationen erteilt das Projektmanagement BAUfair c/o Esprit PR, Tel: 01/876 48 47, Email: baufair@esprit-pr.at, www.baufair.at.

“No comment” in Kommunikation ein No-go

12/04/2010, 6.02

Der Aufgabenbereich Konfliktmanagement gewinnt für PR- und Kommunikationsfachleute an Bedeutung. Mehr als 90 Prozent der Kommunikationsleiter halten eine professionelle Qualifizierung im Bereich Konfliktmanagement für essenziell wichtig, nur sieben Prozent verfügen über eine einschlägige Ausbildung, wie PR-Altmeister Stefan B. Szalachy. Mediation hat in der PR wachsende Relevanz, was sich speziell durch die in Krisenzeiten wachsenden Probleme zeigt. Vertrauensbildende Kommunikation und Konfliktmanagement sowohl unternehmensextern als auch intern, statt auf Tauchstation zu gehen, erweisen sich als erfolgsversprechend. Konfliktkommunikation ohne Ausbildung laufe Gefahr parteilich zu sein. Szalachy bietet Konfliktkommunikation Unternehmen und anderen Agenturen an. Allparteilichkeit ist dem eigenen Kunden ja nicht immer leicht zu verkaufen.

Die Presse vom 20.02.2010 (PDF)

Krisenherd schlechte PR

15/01/2010, 1.54

Überraschung, Eskalation, Öffentlichkeit und Informationsmangel ergeben den idealen Mix für kritische Situationen. Wird der Mangel an Information noch durch gezielte Desinformation “getoppt”, dann endet die miese PR schnell mit allen Konsequenzen in einer veritablen Krise. So geschehen in der Causa Hypo Alpe Adria und aktuell im Fall der Korruptionsvorwürfe gegen Uwe Scheuch. Für die Presse und die breite Öffentlichkeit haben gleichsam auf dem Tablett (vor laufender Kamera) präsentierte Unwahrheiten einen besonderen Reiz. In der Krisenkommunikation hat die Lüge extrem kurze Beine. Wie die Geschichte zeigt, sind Manager und politische Funktionäre, die sich beharrlich als Realitätsverweigerer profilieren, oft ganz schnell “weg vom Fenster”.

Esprit gewinnt European Excellence Award

17/12/2009, 3.30

Die Wiener PR- und Lobbying-Agentur Esprit wurde für die Kampagne BAUfair! gegen die Schwarzarbeit als bestes Public Affairs-Projekt mit dem European Excellence Award 2009 ausgezeichnet. Im Rahmen der abschließenden Award-Gala, die erstmals in der Wiener Hofburg stattfand, nahm Agenturchef Stefan B. Szalachy am 10. Dezember vor mehr als 400 PR-Profis aus ganz Europa den begehrten Preis entgegen.

Nach dem Siegerpreis beim weltweit ausgeschriebenen Bewerb SABRE (Superior Achievement in Branding and Reputation) im Vorjahr und einem Silver Drum letzten Oktober in Portoroz ist dies bereits der dritte international bedeutende Kommunikationspreis für die Initiative BAUfair! gegen die illegale Beschäftigung im Bauwesen. Das erfolgreiche österreichische Projekt wurde vom Europäischen Bauverband, FIEC, in Brüssel zur Umsetzung in allen EU-Staaten empfohlen.

Szalachy: „Es ist ein besonders erhebendes Gefühl, einen der wichtigsten Preise unserer Branche vor einem internationalen Fachpublikum auf heimischem Boden zu erhalten!“ Die Auszeichnung sei, so Szalachy weiter, zum wiederholten Mal ein eindrucksvoller Beleg für die konzeptionelle Stärke seiner Agentur auch nach internationalen Maßstäben und eine Belohnung für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit seinem Auftraggeber, der WKO-Bundesinnung Bau.

In Österreich war Esprit mit BAUfair! bereits Sieger im Branchenbewerb um den Best PRactice Award und für den Staatspreis für Public Relations nominiert.

Der European Excellence Award wird vom deutsch-belgischen Magazin Communication Director ausgeschrieben.

Schlechte Polit-PR ärgert WählerInnen

07/10/2009, 9.29

Wenn man PR als Beziehungsmanagement für den nachhaltigen Imagegewinn definiert, wird deutlich erkennbar, was den schlechten Ruf der Politik und die Verdrossenheit der WählerInnen mit verursacht. Das Wählerpublikum verliert allem voran mit der schwindenden Glaubwürdigkeit der Politiker das Interesse am politischen Geschehen.

Als besonders schlechte und ärgerliche Polit-PR werden empfunden:

Nichteinhaltung von Wahlversprechen

Wenn „Wahlzuckerl“ in Form von Versprechen sich in regelmäßiger Wiederholung als saure Drops herausstellen, wird deren Verteilung eigentlich überflüssig. Und der Folgeschaden manifestiert sich nach der Wahl, was ja bekanntlich schon wieder vor der Wahl ist: Die WählerInnen glauben den Politikern auch dann nicht, wenn sie die Wahrheit sagen.

Fundamentalopposition

Augenscheinlich gute Ideen abzulehnen und schlecht zu machen, nur weil sie vom politischen Mitbewerber stammen, hinterlässt bei den BürgerInnen den Eindruck, dass die Auseinandersetzung nicht der seriösen Sachpolitik dient, sondern der Profilierung durch kontraproduktive Beharrlichkeit.

Aggressiver Kommunikationsstil

Angriffslust und aggressive Wortwahl verstören die Beobachter des politischen Diskurses und verdecken die auch noch so interessante Botschaft hinter dem „fulminanten“ Auftritt.

Vergleichende Werbung

Wer die eigenen Leistungen gebetsmühlenartig in jedes erreichbare Mikro plaudert und gleichzeitig den politischen „Gegner“ als inkompetent darstellt, gewinnt keine Sympathien. Auch nicht in den eigenen Reihen.

Konflikte sind wahre „Produktivitätskiller“

01/10/2009, 12.00

Für die Regelung von Konflikten wenden Führungskräfte bis zu 20 Prozent ihrer Arbeitszeit auf. Den typischen Nährboden für Spannungen und Differenzen im Unternehmen liefern zum Beispiel Übernahmen und Fusionen. Auf damit verbundene Change-Prozesse sind in vielen Fällen weder Mitarbeiter noch Führungskräfte vorbereitet. Oft läuft in festgefahrenen Konflikten ohne professionelle Hilfe von außen gar nichts mehr. Streit zwischen Geschäftspartnern mündet wiederum zu schnell in langwierige und teure Gerichtsverfahren. In Fällen von Mobbing sind die Betroffenen immer überfordert. Bei Arbeitskämpfen werden viele Mitarbeiter gegen ihren Willen in Gruppenkonflikte hineingezogen.

Je nach Art und Tragweite eines Konfliktes verliert ein Unternehmen erheblich an Produktivität. Konflikt ist Krise. Nur ein rasches und sachgerechtes Einschreiten ist gutes Krisenmanagement. In einem Mediationsverfahren genügen oft einige wenige Sitzungen, um ein konstruktives Gesprächsklima und damit gute Voraussetzungen für eine einvernehmliche Sachlösung zu erreichen. – Besonders hilfreich ist es aber, wenn Unternehmen über eigens geschulte „Konfliktmanager“ verfügen und auch in den Krisenplänen für Konflikte vorgesorgt haben.

Krisen-PR für PR tut Not

01/10/2009, 12.00

Schade! Das ohnehin stets etwas angekratzte Image der PR-BeraterInnen und Lobbyisten hat mit den Vorfällen rund um die Privatisierung der BUWOG eine kräftige Schramme abbekommen.

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